Montag, 15. August 2011

Intel`s " Museum of me "







Intel hat eine neue Microsite gelauncht: das “Museum of Me”. Kreiert von der japanischen Agentur Projector Inc, ist diese natürlich als Kampagne für Intel und deren neue Core i5-Prozessoren gedacht. Dabei ist die Interaktivität und Darstellung der Seite durchaus erlebenswert. Diese funktioniert so, dass die Website, nachdem ein Zugriff erlaubt wurde, alle Daten eines facebook Profils aufnimmt und zu einer online Ausstellung zusammenfügt. Dabei werden Fotos in einen virtuellen Raum “gehängt”, inklusive einer kurzen textlichen Einführung in die Ausstellung, als “a journey of visualization that explores who I am” bei welcher ebenfalls der Benutzername desjenigen genannt wird, dessen Leben ausgestellt wird. Die visualization kann dann mit allen facebook Freunden geteilt werden.
Die Ausstellung beginnt mit auf einzelne Galerien aufgeteilte Bilder von Freunden, Bekannten, Verwandten oder was sonst auf das jeweilige facebook Profil hochgeladen wurde. Virtuelle Menschen laufen in den Räumen umher und begutachten die Bilder. Am Ende der Ausstellung gibt es außerdem eine Text-Installation aus Wörtern, die auf der Pinnwand des jeweiligen Profils gefunden wurden. Bevor die Ausstellung deines Lebens dann ganz zu Ende ist, kommen ein Paar Roboterarme zum Einsatz, die Bilder aus der Ausstellung in einem leeren Raum hin und her bewegen und am Ende aus diesen eine Collage erstellen, mit dem Benutzer im Zentrum.
Bei aller sehenswerter Aufmachung der Seite, zeigt das “Museum of Me” wieder einmal, wie schnell private facebook-Inhalte entnommen und woanders im Internet platziert werden können. Und wirft so auch einmal mehr Bedenken zum Thema Privatsphäre und Datenschutz vor allem bei facebook und im Internet im Allgemeinen auf. Intel versichert gleich auf der Eröffnugsseite, dass keine Daten für eigene Zwecke übernommen oder an Dritte weitergegeben oder für irgendwas auch immer verwendet werden. Da muss man dann selbst entscheiden, wie weit man es mit der Selbstdarstellung treiben möchte.

Nach dem Klick auf “Facebook Connect” dauert es zwar je nach Freundeszahl und Facebookaktivität eine schöne Weile bis der virtuelle Museumsrundgang im eigenen Facebookprofil generiert wird, das Warten lohnt sich allerdings. Hier das Beispiel von “The Museum of Me” anhand meines Benutzerprofils: