Dienstag, 18. Oktober 2011

die Kreisstadt Phukradung hat grosse Pläne

endlich soll eine Seilbahn zum Berggipfel gebaut werden



sollte dies wirklich gemacht werden meinetwegen in 1-2 Jahren würde es letztlich der ganzen Stad zugute kommen weil dann wirklich mehr Touristen kommen würden. So eine Seilbahn ist schon lange überfällig denn es gibt ja auch Touristen und vor allem ältere Menschen die den 4 - 5 Std Aufstieg zu Fuss einfach nicht schaffen.
Ich war vor einigen Jahren glaube 2003 oben aber ich würde es nicht noch einmal auf mich nehmen diese Strapatze auf mich zu nehmen und erst recht nicht wo ich jetzt 70 Jahre alt bin.

Seilbahn auf Phu Kradung (2004 unter Thaksin zum erstem Male erwähnt)

Dieser Tage hat sich Thaksin in Loei für den Bau einer Seilbahn im Nationalpark Phu Kradung ausgesprochen. Das Vorhaben ist schon jahrelang im Gespräch, wurde aber wegen Umweltbedenken immer wieder hinausgezögert. Der Premier erklärte nun, der Einfluß des Projektes auf die Umwelt würde minimal ausfallen. Man könne ja einfach wilde Tiere entlang der Trasse ansiedeln, so daß die Touristen sie während der Fahrt beobachten könnten. Er kündigte an, er wolle Loei auf ähnliche Weise wie Ko Chang als Touristendestination forcieren. Wenn das Projekt einmal beschlossen sei, werde man auch die lokale Bevölkerung daran beteiligen und die Nationalparkbehörde habe sich gleich am nächsten Tag an die Planung gemacht, meldete die Bangkok Post. (wbp)

http://de.enc.tfode.com/Nationalpark_Phu_Kradung

eine junge Deutsche 20 Jahre alt am (28.12.10):) mit Freunden zum berg aufgestiegen hier ihre Tagebuchaufzeichnung

von Kim http://kim-thailand.jimdo.com/blog-1/

Es ging früh raus mit einem kleinen Frühstück. Unser Ziel für den Tag war der Berg Phu Kradung. Es war unglaublich. Aber wahrscheinlich eines der besten Dinge, die ich je getan habe. Wir starteten um 9:30 Uhr und kamen um 14:30 Uhr an. Also brauchten wir 5 Stunden für eine Strecke von 5,5 km. Wir hatten um die 8 Stops. Es war wirklich Hardcore, aber so geil. Manchmal dachte man echt, man stirbt, weil es so hart war. Der Anstieg war teilweise so extrem, dass man klettern musste. Es war wirklich sehr anstrengend. Aber die Natur war so wunderbar und noch besser war das Gefühl von der frischen Luft, die immer kühler wurde, umso höher wir kamen. Wir hingegen haben immer mehr geschwitzt. Anna und Remo waren die besten. Remo ist sehr sportlich und Anna geht hiken, seitdem sie klein ist. Ich war die Drittbeste und kam an den Stops immer nach Anna und Remo an. Ich war echt stolz auf mich, auch wenn ich an den Stops meistens nicht mehr in der Lage war, noch irgendetwas zu sagen, weil mir die Luft dazu fehlte. Aber ich habe an diesem Tag wirklich den härtesten Job meines Lebens kennengelernt. Die Leute, die dein Zeug da hochbringen, tun mir echt Leid. Ich habe einmal versucht, das hochzuheben, was die da hochbringen. Ich könnte das nicht mal 10 m ohne Steigung schleppen. Das ist echt unglaublich. Fernanda war schon nach der Hälfte des Weges fix und fertig. Sie hat insgesamt 10 mal keine Luft bekommen. Als wir oben ankamen, war es so ein wunderbares Gefühl. Und wenn man dann diesen Ausblick sah...es war so schön. Aber nur 5 Min. später sah ich den Mann, der meinen und Fernandas Koffer hochgebracht hatte. Ich frag mich bis heute, wie er das in fast der gleichen Zeit wie wir, aber mit 80 Kilo auf dem Rücken, geschafft hat. Also ca. 8 Koffer. Ich weiß es echt nicht. Aber er hat meinen Respekt verdient. Auf dem Berg habe ich mich sofort wohlgefühlt. 15 Grad, Sonnenschein, frischer Wind, Laubbäume und Tannen – wie zu Hause! Es war wunderbar! Einfach perfekt! Auf dem Berg mussten wir dann noch 3 km mit dem Fahrrad zu unserer Hütte fahren. Dann duschten wir mit dem extrem kalten Wasser, weil es keine Heizer auf dem Berg gab. Anschließend fand das Abendessen in einem Restaurant auf dem Berg statt, welches einem Rotarier gehörte. Abends haben wir dann wieder gechillt, waren aber alle totkaputt und hatten Muskelschmerzen. Und ich Glückspilz musste noch Fernanda massieren, weil ich ihr das versprochen hatte, wenn sie oben am Berg ankommt. Danach bekamen wir dann alle eine Tablette von Pi Boy, damit wir tief schlafen könnten und keine Muskelkrämpfe und Schmerzen bekämen. In der Nacht waren die Muskeln weniger unser Problem. Wir hatten mehr mit der Kälte zu kämpfen. Denn direkt, nachdem die Sonne weg war, wurde es eiskalt auf dem Berg. In der Nacht war es 3 Grad. Und in der Hütte gab es keine Heizung. Und da die Wände nur aus einfachem Holz waren, kühlte unsere Hütte in einer Stunde auch auf 3 Grad runter. Wir haben zwar alle mit langer Hose, 2 paar Socken, und 3 Oberteilen und 2 Decken geschlafen, aber viel hat das nicht gebracht. Wir wurden alle stündlich wach und uns blieb nur noch, ganz nah zusammenzurücken, so dass wir uns gegenseitig wärmten.

wie man sieht haben auch junge Leute vorher keine Ahnung von den Strapazen wenn sie dann hoch kraxeln und ein Seilbahnbau der bislang von Umweltschützern boykotiert wurde scheint nun aus dem Weg geräumt zu sein und es würde allen zu Gute kommen den Besuchern des Berges dem Tourismusgeschäft in Phukradung und der Provinz Loei insgesamt.